Der Digitalisierungsgrad deines Unternehmens (egal wie gross) und die dafür benötigte IT-Infrastruktur wird massgeblich von den Anforderungen und Vorgaben deiner Kunden und Kundinnen, Dienstleistern und Lieferanten bestimmt.

Es empfiehlt sich dem Grundsatz so viel wie nötig und so wenig wie möglich zu folgen.

Auch wenn der Umgang mit deinen Kunden persönlich/analog erfolgt, verlässt du spätestens, wenn nicht bar bezahlt wird, die analoge Welt. Dies ist auch der Fall sobald Kunde und Kundin erwarten, dass du telefonisch oder per E-Mail erreichbar bist.

Seitens Dienstleistern, Lieferanten und der öffentlichen Verwaltung gilt das gleiche und in vielen Fällen besteht auch nicht mehr die Möglichkeit eine Bestellung, eine Bezahlung, das Einholen einer Bewilligung etc. analog zu erledigen. Die Verwendung eines digitalen Kanals ist zwingend.

Der Bedarf an ICT (Informations- und Kommunikations-Technologien) wächst stetig. Diese müssen angeschafft, betrieben, unterhalten, erneuert und eventuell auch wieder abgeschaltet werden. Dies kostet Zeit, Geld, manchmal auch Nerven und bindet Ressourcen.

An dieser Stelle möchte ich nochmals auf den Grundsatz so viel wie nötig und so wenig wie möglich zurückkommen. Deine IT-Infrastruktur muss aktiv gewartet werden, da der tägliche Betrieb und damit der Erfolg deines Unternehmens davon abhängt. Nicht zu vergessen, dass weniger IT-Infrastruktur auch weniger Angriffsfläche für Cyberattacken bietet.

Überlegen sie sich vor jeder Anschaffung:

  • wieso genau brauche ich das? Ist diese zwingend, vorgeschrieben?
  • was verspreche ich mir davon? 
  • wie viel kostet die Anschaffung über den gesamten Lebenszyklus?
  • gibt es Alternativen?
  • stimmt das Verhältnis der Kosten und dem Nutzen?
  • sind die Versprechungen des Anbieters realistisch?

Die Liste ist nicht abschliessend und sollte der Situation entsprechend angepasst werden. Und ich empfehle je nach Höhe der Kosten und Aufwände sich unabhängig beraten zu lassen. 

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